Ohne Reformation - kein Christbaum

«Ohne Reformation – kein Geburtstag» steht auf einem Plakat oder «Ohne Reformation – keine Dachrinne» auf einem anderen. Die Plakate sind Teil der Kampagne «zum Beispiel», die zeigt, dass die Reformation Spuren im Alltag hinterlassen hat – nicht wenige.

Wenn zum Geburtstag eine Party steigt, dann darf das Geburtstagskind auch auf die Reformation anstossen. Denn früher wurde vorwiegend der Namenstag gefeiert. Erst die Reformierten machten den Geburtstag zum besonderen Festtag.

Auch sonst waren die Protestantinnen und Protestanten Wegbereiter für Entwicklungen, die bis heute unseren Alltag prägen, etwa in der Bildung, der Berufswahl oder beim Christbaum. Als er von diesen Prägungen hörte, sei er fasziniert gewesen, sagt Marcus Gossolt von der St.Galler Kommunikationsagentur Alltag. So machte er sich zusammen mit der Agentur und dem St.Galler Historiker Peter Müller auf die alltäglichen Spuren der Reformation. Unterstützt wurden sie dabei von Pfr. Daniel Schmid Holz und Andreas Ackermann, von der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen.

Aus dieser Spurensuche entstanden ist die Kampagne «zum Beispiel»: Plakate in der Stadt St.Gallen und in Kirchgemeinden zeigen diese Spuren. Wer mehr wissen will, kann in einem Büchlein oder auf der Website nachblättern.            kid/Ack

www.zum-beispiel.ch